Fahren und Trinken

ja - trinken und fahren können, ist nicht gleich trinken und fahren dürfen... aber dumm ist dumm und dumm ist's drum.



wie wo wer wann kann irgendwie helfen, wenn man plötzlich ohne führerausweis dasteht (und nebst dem job verlust) und das gespött der ganzen welt zu ertragen haben wird....



tipps mehr als nur erbeten



vielen dank!

psi

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

Risko und Selbstüberschätzung

Hallo psi

Wer trinkt, denkt, er könne noch lange fahren, und das ist die Wirkung des Alkohols. Alkohol verändert die Selbsteinschätzung und erhöht das Risikoverhalten. Du bist nicht der Erste, der darauf reingefallen ist. Immerhin ist Alkohol eine psychoaktive Substanz, die eben die Gefühle und die Wahrnehmung verändert. Genau darum darf man auch nicht mehr fahren, aber das ist ja erst der zweite Schritt. Der Erste ist, dass man denkt, nur die Dummen werden erwischt. Manchmal nützt alle Intelligenz nichts. Auch intelligente Leute überschätzen sich unter Alkoholeinfluss.

Tipp 1: Nutze deine Intelligenz, um herauszufinden, wie du nicht mehr in die Alkoholfalle tappst. Lass dir erklären, was mit deinem Gehirn und deiner Persönlichkeit passiert, wenn du trinkst. Du siehst dann sehr schnell, weshalb sich das nicht mit Autofahren verträgt.

Tipp 2: Überleg dir, was dir wirklich wichtig ist in deinem Leben. Kommt da tatsächlich an erster Stelle Autofahren unter allen Umständen und auch angetrunken? Wenn du eine persönliche Reihenfolge erstellst, ist vielleicht ein Job oder vielleicht dein Image noch vorher platziert. Oder steht vielleicht sogar an erster Stelle, dass dir deine Gesundheit und das Leben der anderen Strassenteilnehmer wichtig ist?

Tipp 3: Nur wenn du lernst, weshalb du da reingerasselt bist, wirst du es nicht wiederholen. Und wenn du eine gute Prognose hast, kriegst du den Ausweis früher zurück. Ohne Einsicht und ohne sich selber mal echt an der Nase zu nehmen, kannst du kaum glaubhaft machen, dass du keine Gefahr mehr darstellen wirst auf der Strasse.

Tipp 4: Die lieben Kollegen, die leicht schadenfreudig sind, haben sicher versucht dich davon abzu- halten, alkoholisiert ins Auto zu steigen und haben dir angeboten, dich nach Hause zu bringen, da sie ja nüchtern waren. Wenn nicht, woraus besteht dann ihre Freundschaft zu dir?

Tipps sind gratis, ihre Umsetzung wird dich einiges kosten. Packst du’s?

Bettina