Hoffnung in Therapie

Ich (16) denke in letzter Zeit immer wieder daran mein Leben zu beenden. Manchmal mehr, manchmal weniger. Meine beste Freundin möchte mich zu ihrer Therapeutin mitnehmen (sie ist magersüchtig - ihre Mutter hat Depressionen, also glaube ich ihr langsam, dass sie denkt ich habe Depressionen) um mich einmal beraten zu lassen, denke ich. Eigentlich habe ich große Hoffnungen, dass die Therapeutin mir helfen kann. Andererseits werde ich niemals dazu bereit sein es meinen Eltern zu erzählen. Das wäre das letzte was ich tun würde. Ich weiß einfach nicht, ob ich wirklich zu der Therapeutin gehen soll oder ob ich warten soll, bis ich 18 bin. Auch wenn alles noch so viel schlimmer wird...

Es tut mir leid, falls ich hier nur herumgejammert habe. Das wollte ich nicht... Vielen Dank

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

Hilfe annehmen

Liebe Leira

Wenn es dir schlecht geht und du gerne zu dieser Therapeutin möchtest, dann macht es überhaupt keinen Sinn noch 2 Jahre zu warten. Wenn du das Gefühl hast, dass du dich dieser Therapeutin öffnen könntest und sie dir helfen kann, dann wäre es doch sicher einen Versuch wert. Da du noch nicht volljährig bist würden deine Eltern auch davon erfahren. Auch wenn es dir unangenehm ist, ist es nichts Schlimmes in die Therapie zu gehen. Du musst dich nicht schämen, dass es dir nicht gut geht. Auch wenn du zu einer Therapeutin gehen würdest, hätten dich deine Eltern noch lieb. Mit der Therapeutin könntest du auch besprechen, wie du in dieser Situation am besten mit dem "Thema Eltern" umgehen sollst.  Hab Mut und getrau dich. Deine Freundin möchte dir helfen, nimm die Hilfe an!!

Laura

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