Psychische Störungen erwähnen?

Hallo ihr Lieben.

Ich mache in einem halben Jahr mein Praktikum für die Schule(bin dan 14 Jahre alt.)

Ich leide seit längrerm an Depressionen, Ängsten, starken Problemem mit mir selst und so weiter, Halt alles was so richtig blöd ist..

Ich mache mein Praktikum bei einem Schulsozialarbeiter.

Muss ich meine psychischen Störungen erwähnen? Ich bin in Psychotherapie. Wahrscheinlich in ein paar Wochen mit medikamentöser Unterstützung..

Außerdem verletze ich mich regelmäßg selbst, was nicht grad unauffällige Narben hinterlässt.

Ich habe mit der Schulleitung ein Gespräch wegen dem Praktikum. Wenn die da nicht nach sowas fragen, muss ich es erwähnen? Wenn ja, kann ich das Praktikum dann überhaupt machen? Immerhin arbeite ich 2 Wochen mit Kindern und Jugendlichen zusammen.. Ich möchte die nicht durch Narben verstören.. Ich habe große Angst "aufzufliegen". Meine Eltern wissen nicht wie mein Zustand ist, denn sie werden zur Zeit etwas aus der Therapie rausgehalten..

Was soll ich machen, wenn die meine Narben bzw eventuelle Wunden sehen?..

Meine Therapeutin weiß da auch nicht weiter und sonst steht im Internet auch echt nichts hilfreiches..

Ich hoffe es war soweit alles verständlich.

Danke für eure Hilfe.

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

Andere Strategien finden

Liebe LeaSuper, dass du mit einer Therapeutin an deinen Problemen arbeitest! Willst du die Schulleitung denn über deine Probleme informieren? Wenn es dir unangenehm ist, dann finde ich nicht, dass du etwas sagen musst. Wenn du dich wohl fühlst und du denkst, sie Schulleitung und deine Lehrer würden dich besser verstehen und dich besser unterstützen können, dann darfst du sie natürlich informieren.  Ein Muss ist es nicht – mache es so, wie es für dich stimmt.Wo hast du denn überall Narben? An den Armen? Die könntest du je nachdem etwas verstecken, z.B. mit grossen Armreifen oder langärmligen T-Shirts. Du könntest auch mal in einer Apotheke vorbeigehen und eine Narbencreme kaufen – das macht, dass Narben weniger auffällig sind. Dein Praktikum ist ja in einem halben Jahr. Hast du mit deiner Therapeutin schon Strategien angeschaut, wie du mit Problemen und unangenehmen Gefühlen umgehen kannst, ohne dich selbst zu verletzen? Z.B. Dinge tun, die dir Spass machen, raus gehen, Sport treiben, Musik hören, Tagebuch schreiben…Und wenn du das Bedürfnis hast, dich zu verletzen, könntest du z.B. ein Gummi an deinem Handgelenk spicken lassen – das tut auch weh, aber hinterlässt keine Narben. Du könntest dir z.B. als Ziel setzen, bis zu deinem Praktikum solche Strategien zu erarbeiten, so dass du bis dann andere Wege gefunden hast, mit Problemen umzugehen und auch keine frischen Wunden hast. Was hältst du davon? Denkst du das wäre ein erreichbares Ziel?Falls dich dann doch jemand auf deine Narben anspricht, dann könntest du so etwas sagen wie „ich hatte eine schwere Zeit, aber ich arbeite daran“. Was meinst du?Rebecca

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