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Sehne mich nach dem Tod

Hallo , mein Name ist Andie und ich bin seit meiner frühen Kindheit schon psychisch krank , das hat einige gründe.

Ich bin Borderliner und bin dazu noch depressiv.In meiner frühen Kindheit hatte ich ein Traumata erlebt, was mein ganzes leben von einer auf die nächsten sekunde komplett veränderte. Ich war vorher ein glückliches und lebenfreudiges kind, aber die zeiten sind vorbei.Ich bin schon ach so viele jahre in behandlung und habe auch dutzende klinikaufenthalte hinter mir. Jeder tag ist so drist und grau und immer im hinterkopf warum ich denn nicht endlich aus diesen leben verschwinde? ich weiss nicht warum ich mir das ganze hier noch antuhe ..

Ich habe mir über die jahre eine perfekt wirkende maskerade aufgebaut hinter der ich mich verstecke , meine angehörige und familie wissen nicht, wie es um mich bestellt ist.. ich sehne mich jeden tag nach dem tot, nach dem moment frei zu sein , endlich an nichts mehr denken zu müssen. die vergangenheit ruhen zu lassen. Aber leider wird mir das verwehrt , denn ich möchte meiner mam dies nicht antuhen. deswegen, so nenne ich das, bin ich gefangen im hier und jetzt .. ich möchte so sehr gehen und kann nicht . ich versuche immer zum egoist zu werden das mir das egal wird und ich endlich gehen kann. Nach so viele jahren müsste es doch auch mal besser werden , warum gibt es keine glücklichen momente ? wie lange soll ich noch in dieser grauen welt gefangen sein ? Was soll ich tuhen damit ich auch mal einige glücksmomente habe ?

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

Maske endlich ablegen

Lieber Andie

Du bist schon jahrelang in Therapie und hast schon viele Klinikaufenthalte hinter dir. Deine Eltern wissen bestimmt Bescheid über deine psychiatrische Unterstützung. Glaubst du wirklich sie merken nicht wie schlecht es dir geht? Glaubst du, du kannst von Klinik zu Klink gehen, ohne dass jemand merkt, dass es dir nicht gut geht? Ich bin überzeugt, dass deine Eltern wissen, dass du mit Problemen kämpfst. Aber es liegt auch an dir zu entscheiden wie viel du deinem Umfeld mitteilen möchtest und wie stark du ihre Hilfe annehmen willst. Wenn du dich hinter einer "Gute-Laune-Makse" versteckst, tust du damit niemandem einen Gefallen - am wenigsten dir selbst!! Es ist dein Recht zu zeigen, wenn es dir schlecht geht... du musst nicht so tun, als ob es dir gut gehen würde. Nur wenn du wahre Gefühle zulässt - egal ob diese schön sind oder nicht - lebst du wirklich. Nur wenn du dich auf deine Gefühle einlassen kannst, wirst du wieder Glücksmomente erleben. Wenn du dir und deiner Umwelt tagtäglich etwas vorspielst, dann wirst du nicht mehr unterscheiden können, ob dich etwas wirklich glücklich macht oder nicht... denn du bist dir ja gewohnt, so zu tun als wäre alles gut. Leg deine Maske ab und zeig deine Gefühle. Hab den Mut auch über dein Gefühle und dein Innenleben zu sprechen... wenn du traurig bist, darfst du weinen... aber wenn du etwas lustig findest, darfst du auch lachen. Ich könnte mir vorstellen, dass deine Eltern froh draüber wären, wenn du dich ihnen etwas öffnen würdest... denn nur so können sie dich auch unterstützen. Nur wenn du die Maske ablegst, kannst du wieder dich selber sein und wirst wieder Glückmomente erleben. Versuch aktiv deinen Alltag zu planen, sitz nicht nur zu Hause herum und vertief dich in deinen Gedanken. Werde aktiv und unternimm Dinge, geh in den Zoo, ins Fitnesszenter, triff dich mit deinen Freunden zum gamen oder Sport... Unternimm Dinge und hör auf deine Gefühle... versuch wieder herauszufinden welche Aktivitäten du gerne tust und führe diese regelmässig durch. Das wird helfen dir hie und da wieder ein Lächeln auf dein Gesicht zu zaubern.

Laura

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