eine Art von Traurigkeit

Hey...tief in mir drinnen ist irgendwie eine art von traurigkeit.ich kann sie selbst nicht mal begründen aber sie ist einfach da.ich fühle mich oft einfach ziemlich einsam.

viele von meinen freunden lernen so oft neue leute kennen und haben einfach nur spass.ich habe irgendwie starke probleme mit und bin ehr schüchtern,weil ich angst habe etwas falsches zu sagen.ausserdem habe ich das gefühl das alle denken sie können sich über mich lustig machen.viele machen es und denken wohl ich würd es auch lustig finden.aber oft verletzt es mich einfach nur schrecklich.ich weiss ich bin sehr sensibel,aber ich kann ja nichts dafür.

in der liebe hatte ich auch nich wirklich glück,bis jetzte wurde ich eig immer verarscht von jungen.Ich habe auch angst überhaupt einem jungen nochmal zu vertrauen,weil ich nicht nochmal verletzt werden möchte.Ausserdem möchte ich auch nicht zurückgeblieben wirken.ich bin 16 und fast alle meine freunde (innen) hatten schon sex.ich hatte erst petting und noch keinen sex.Es ist auch nicht so als würde ich kein sex wollen,aber hm na ja..wie gesagt ich hab das gefühl das keiner mich will.Ich habe manchmal auch das gefühl das mich keiner verstehz und das viele garnicht merken wie sie mich mit ihren worten verletzen.

schöne grüsse

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

werde laut!

Liebe Johanna

deine Traurigkeit hat mich sehr berührt, sie ist sehr spürbar in deinem Brief. Irgendwo scheinst du einsam und verletzt zu sein und möchtest dies doch gar nicht.

Du beschreibst dich als sensibel - und genau da dachte ich: "Und das ist doch ihre Stärke!"

Nur vielleicht nicht so, wie du dir das denkst: dass du gut auf die anderen eingehst. Sondern dass DU DICH gut wahrnehmen kannst, deine Gefühle und deine Stimmungen. Und dass du lernst, dich für DEINE Gefühle einzusetzen!

Du schreibst, die anderen merken es wahrscheinlich gar nicht, wie sehr sie dich verletzen. Das stimmt vielleicht - und also musst du es ihnen sagen! Es ist gut, wenn du so genau spürst, wann du verletzt wirst. Aber: jetzt keine gute Miene zum bösen Spiel machen und dich nicht zurück ziehen. Sondern dich wehren und sagen: hej, du verletzt mich! Hör auf!

Es ist ganz wichtig, dass du Grenzen ziehst, dass du ganz klar sagst, was du willst und was man nicht mit dir machen darf. Das heisst, dass du dich für dich wehrst und dich nicht mehr verarschen lässt.

Wenn du deine Grenzen und deine Bedürfnisse kennst und sie ganz klar nach aussen signalisierst, so werden sie andere auch besser respektieren.

Weisst du, andere verstehen uns nicht ohne Worte und andere merken nicht einfach so, wie es uns geht. Das muss man sagen. Laut und deutlich.

Du musst dir deinen Raum nehmen und auf dich und deine Bedürfnisse aufmerksam machen.

Ich wünsche dir eine ganz laute Stimme dazu!