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Hautprobleme

Hallo zusammen!
Ich habe eine sehr wichtige Frage für mich: Angenfangen hat alles letzten Sommer, als ich an meinen Beinen immer mehr Besenreiser entdeckt habe. Sie stören mich heute immer noch sehr. Zudem habe ich dann an meinen Wangen auch so kleine Äderchen entdeckt. Meine Wangen sind ständig rot. Diese beide Sachen stören mich sehr sehr stark. Das schlimmste ist für mich, dass mich niemand ernst nimmt und alle es nur herunterspielen. Daraus hat sich dann auch das folgende Problem von mir entwickelt: Ich schaue meinen Körper sehr genau und untersuche jeden Fleck...Deshalb habe ich nun beispielsweise Angst Vitiligo zu haben, nur weil ich ei, 2 weisse mini fleckchen habe. Es ist echt schlimm...Ich möchte einfach nicht mehr so Angst haben vor dieser vitiligo, oder vor anderen Hautproblemen.. Ich habe vor allem Angst vor Dingen, die meine Haut betreffen. Ich möchte mich wieder normal im Spiegel ansehen können und meinen Körper wieder mögen lernen. In einer woche habe ich noch einen Termin beim Hautartzt. Ich möchte ihm meine Besenreiser an den Beinen und die ständig roten Wangen zeigen. Ich hoffe, dass er mir helfen kann. Aber ich möchte auch mein psychisches Problem in den Griff kriegen. Ich möchtre es am liebsten alleine lösen können, bevor ich notfalls zum Psychologrn gehe. Hätten Sie mir Tipps, wie ich damit umgehen kann? Strategien, wie es mir wieder besser geht? Ablenkung alleine nützt bei mir auch nicht immer!
Ich danke euch!

Liebe Grüsse Lexi 77

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

Schritt für Schritt

Hallo Lexi77
Erstmal möchte ich dir sagen, dass ich es völlig in Ordnung finde, dass du dich um die Signale deines Körpers kümmerst. Und es normal ist, dass du wissen willst, was sie bedeuten. Und da hast du auch bereits den ersten Schritt unternommen, wenn du zum Hautarzt gehst, das abklären lässt und dich bei ihm informierst. Kompliment, das hast du gut gemacht.
Jetzt nimmt aber momentan die Sorge um deine Haut ganz viel Platz in deinem Alltag ein. Und zwar so viel, dass es dich stört und es die angenehmeren Dinge in deinem Leben zurückdrängt. Deine Gedanken kreisen fast nur noch um die Sorge um deine Haut und eine mögliche Erkrankung. Das stresst. Und das möchtest du ändern. Gut.
Denn um Angstgedanken abzubauen, ist es hilfreich, wenn du dafür sorgst, dass du von einer ständigen Anspannungshaltung herunter kommst. Schau in deinem Alltag, wo du stressige Elemente etwas reduzieren kannst. Und ersetze wo möglich oder ergänze sie durch Phasen der Entspannung. Das kann Bewegung sein (Laufen, Schwimmen, Tanzen), können Entspannungsmethoden wie Yoga oder Qigong sein. Oder Massagen wie Fussreflexzonenmassage oder Shiatsu. Oder Entspannungstechniken wie Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung. Es gibt heute bereits viele Anbieter, bei denen die Massage oder die Entspannungstechnik über die Krankenkasse abgerechnet werden kann.
Und schliesslich kann es sein, dass die eigentliche Angstursache in einem ganz anderen Problembereich liegt. Es könnten Probleme in der Familie oder in der Beziehung sein. Oder Schwierigkeiten in der Schule oder dem Beruf. Es könnten unverarbeitete Verlustsituationen sein, wo die Angst von den schmerzlichen Gefühlen ablenkt. Oder es könnte an mangelndem Selbstvertrauen liegen und man sich durch perfektionistische Ansprüche selbst überfordert. Du siehst, es kann unterschiedliche Ursachen geben, die zu Angst und Anspannung führen können. Wichtig ist, dass du den Weg der kleinen Schritte gehst, um dir nicht da auch schon wieder Erwartungsdruck aufzubauen. Auch Rückschritte sind darin enthalten. Bleib dran, übe die Entspannung und vergiss nicht die eigene Belohnung für die unternommenen Schritte. Und wenn du magst hier noch ein Link:www.feelok.chIch wünsche dir Freude für die nächsten Schritte. Lg

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