was wird werden

Hallo,

ich habe ein problem, oder auch nicht, ic hweiss es nicht, ich bin jetzt fuer ein halbes jahr in finnland es geht auch in 4 wochen zu ende, habe einen job in deutschland bkeommen und alles ist perfekt. doch ich habe angst nach hause zu kommen, in mein altes leben zu meiner familie, ich liebe meine familie, mama, oma etz. doch ich fuehl mich nicht wohl dort.,

mein papa trinkt jeden Tag, er ist nicht aggressiv oder so aber ohne alk kann er nicht!

wir haben ein grosses Haus in dem viele mitglieder auch onkel und so leben.

ein onkel ist im sept. 07 an alkoohol und diabetis gestorben, er war 48 j. alt.

mein anderer onkel, wohnt auch bei uns, ist etwas uebergewichtig, doch auch er TRINKT!!

bevor ich im feb. nach finnland kam, hatte mein patenonkel (dernicht bei uns wohnt) einen zusammenbruch und wollte sich das leben nehmen, er hat meiner tante eine sms geschrieben er sitzt im keller mit gewehr und will nicht mehr, sie hat dann mir geschrieben und ich bin 45 min. mit dem auto zu ihm gefahren weil ich angst hatte er bringt sich um.

er sass im keller, vor mir, mit dem gewehr in der hand und hat es sich 2 mal an den hals gehalten, ich dachte er drueckt ab, ich hatte angst, hab geschrrieen hab geweint er soll aufhören, ich hatte auch angst um mein leben. das werde ich nie vergessen, (und auch er hatte getrunken gehabt.) er war schon mal auf entzug aber er trinkt weiter...

ich habe nur an meine oma gedacht, denn sie hatte schon den zweiten sohn verloren im sept. 07. und wenn sie noch ein kind verloren hätte, hätte sie das nicht ueberlebt da bin ich mir sicher!

ich liebe meine oma so sehr! und seit ich in finnland bin, träume ich bisher ca. 3- 4 mal, dass sie im traum gestorben ist. ich hab angst dass sie bald nicht mehr da ist!



ich kann ueber diese ganzen sachen mit alkohol in unserer familie mit meiner mama nicht reden, sie hat selbst mal heimlich getunken, doch jetzt nicht mehr sie hat es geschafft weg zu kommen! aber sie belastet das auch sehr, und ich hab angst ihr damit weh zu tun wenn ich die "probleme" ans tageslicht hole, ich will ja auch dass es ihr gut geht. und deshalb schlucke ich es lieber - doch jetzt ich dachte finnland - so weit weg gehts mir gut, anfangs war ich sehr gluecklich seit langer zeit. doch jetzt nicht mehr, das prolbem holt mich ein und ich habe schwer mit zu kämpfen!

ich hab angst nach hause zu kommen, auch so zu enden wie alle onkels und meine tante (die auch trinkt) !!!!!!!!!!!!!



ich hasse mein leben, ich habe angst es nicht zu schaffen, ich hab nicht die kraft mich um alle zu kuemmern, weil es eh nicht funktioniert. mir steht famliie aber auch an erster stelle und ich will dass ich alle hab... und die schmeissen ihr leben einfach so weg...



ich weiss nicht was ich tun soll?? was wird aus mir werden?? ich wuerde gerne länger hier bleiben, doch ich gehe zurueck wegen familie. ich habe nicht die kraft zu sagen, mein wunsch ist es hier zu bleiben weil ich das möächte, ich denke immer an meine mama und oma etz....



bitte helft mir, ich habe mir vorgenommen, wenn ich in deutschland bin möchte ich eine therapie machen, fuer mich, damit endlich klarheit in meinen kopf kommt und ich mit den problemen lerne umzugehen!!!



DANKE schon im vorraus fuer eure antwort!



eure

susanne

Frage gestellt zu: Liebe, Sex und Freunde

Dein Leben

Hallo Susanne

Erstmal möchte ich dir sagen, dass ich es sehr wertvoll finde, dass du einen Auslandaufenthalt machst. Es ist eine Möglichkeit um vom Herkömmlichen und Gewohnten Abstand zu nehmen und vieles aus einer anderen Perspektive sehen zu können. Sicherlich, das Heimweh bleibt meist und auch die Sorge um Personen, denen es nicht so gut geht. Da ist aber auch die Zerrissenheit in deinen Zeilen, wo du einerseits daran bist, dir eine eigene Zukunft mit einem Job aufzubauen und andererseits die Last und Trauer mit deiner Familie.

Kinder von Alkoholikern sind oft sehr solidarisch mit ihren Eltern. Sie haben von klein an gelernt, dass sie Verantwortung über die überforderten Erwachsenen übernehmen sollen. Sie kümmern sich um die Dinge, die der Alkoholiker nicht mehr „auf die Reihe bringt“. Sie helfen dann, wenn sie eigentlich selber Unterstützung bräuchten. Sorge und Kummer sind ihre Wegbegleiter, obwohl sie dafür gar nichts können, dass ihre Eltern oder Verwandten so geworden sind.

Wichtig finde ich, dass du unterscheiden kannst, dass du für dich und dein Leben verantwortlich bist, und dass jeder Erwachsene in deiner Verwandtschaft für sich und sein Tun selber verantwortlich ist. Das einzusehen, kann schmerzhaft sein. Deswegen finde ich es gut, wenn du dir die Hilfe von einer Fachperson holst. Warte nicht zu lange. Jetzt bist du noch in Finnland. Wie wäre es, wenn du dich dort bereits an eine Fachstelle wendest. Das kann eine Fachstelle für Suchtberatung in deiner Wohngegend sein, oder ein kassenanerkannter Psychotherapeut, der Erfahrung zum Thema Alkoholsucht hat. Denn du verdienst es und bist es wert, dass du dein Leben führen darfst. Kopfhoch!